Meine Musik  

 

1967 : Eigentlich habe ich schon immer Musik gemacht. Es begann mit vielen Jahren zähem
Klavierunterricht
. Die ewigen Mozarts machten einfach keinen Spaß. Trotzdem war diese
Ausbildung rückblickend die Grundlage aller nachfolgenden Aktivitäten.

1971 : Mit etwa 12 Jahren überredete ich meine Oma, mir eine Wandergitarre zu schenken.
Die ersten Griffe guckte ich mir auf Postern von Popstars aus der "Bravo" ab, weitere Tipps
gab es von Bekannten. Langsam machte ich Fortschritte und bald entstand das erste eigene
Musikprogramm. Zusammen mit Peter Meier, einem Freund aus der Nachbarschaft, spielte
ich eine Kassette mit selbst geschriebenen Liedern ein. Für die Live-Aufnahme wurden alle
Geschwister und Freunde verpflichtet, enthusiastischen Beifall zu spenden.

1975 : Als der örtliche "Gesangverein Harmonie" mangels Sängern zu zerfallen drohte, trat ich
ein. Als einer der wenigen notenfesten Mitglieder wurde ich  zu einem Chorleiterlehrgang
geschickt und war fortan Ersatz-Dirigent, der den Chorleiter bei Unpässlichkeiten vertrat.

1976 : Zu dieser Zeit war ich auch Mitglied des Schulchores. Mit Chor und Orchester fanden
viele Konzerte im Harzraum, aber auch in den Partnerstädten in Frankreich und England statt.


Der Schulchor des Gymnasiums Osterode am Harz, 1977.

1977 : Ein Bekannter war 18 geworden, hatte ein Auto gekauft und brauchte permanent
Geld für Benzin. Er verkaufte mir spontan für 50 DM eine knallrote, halbakustische
Framus-
Elektrogitarre. Damit stieg ich als Gitarrist und Backgroundsänger in die Tanzkapelle
"
The Shaddocks" ein und verdiente mir mit Songs wie "Schön ist die Liebe im Hafen", dem
"Schneewalzer" und "Ein Bett im Kornfeld" das Geld für meinen ersten richtigen Verstärker.


Die Shaddocks in Action, ca. 1977. Leider bin ich auf den ganz wenigen, noch vorhandenen
Bildern nicht mit drauf. Von links nach rechts: Ingo Martin, Britta Wunderlich, mein Vorgänger
in der Band und Holger Klischka.

1980 : Jetzt war das Equipment für meine erste Rockband "DIARÖ" zusammen. Mit einem
Programm aus überwiegend selbst geschriebenen Songs tourte die Formation für etwa
5 Jahre durch den Harz und das Umland. Als der Bassist der Band ausstieg, kaufte ich mir
eine
Bassanlage und übernahm den Job.


Von links nach rechts: Joey B. (Bass), Matthias Reich (Gitarre), Elaine Rossant (Gesang),
Hotte Rodenberg (Drums), Hannes Worm (Gitarre), DIARÖ-Auftritt 1981 im Jugendzentrum in
Wulften/Harz

1985 : "DIARÖ" wurde aufgelöst, weil sich der Gitarrist und der Drummer beruflich veränderten.
Ich stieg daher als Bassist bei der Gruppe
"Non Pesos" aus Seesen ein. Höhepunkt dieser Zeit
war eine halbstündige Sendung über die Band im Hörfunk des
NDR.


Matthias Reich (Bass) und Ebbi Willecke (Gitarre) bei einem Non Pesos-Auftritt in Windhausen

1986 : Ein Umzug an den Bodensee, Heirat und Kinder brachten eine Unterbrechung der
Live Aktivitäten. Ich arbeitete dafür verstärkt an
Soloprojekten. Es entstanden viele Songs,
die ich alle selbst einspielte. Das Schaffen dieser Phase wurde in der
CD "Matthi´s coolste Hits"
zusammengefasst.

1990 : Ein Umzug in die Lüneburger Heide führte mit "Band Sucks" zum Wiedereinstieg in
die Livemusik-Szene.


Von links nach rechts: Uwe Naderhoff (Bass), Matthias Reich (Gitarre, Gesang), Dagmar Naderhoff (Drums)
und Uwe Loch (Gitarre) 1995 bei einem Band Sucks-Konzert im Hermannsburger Örtzepark

1994 : "Band Sucks" war eine Coverband, die eigentlich nur als Gag für einen Straßenfestauftritt
gegründet wurde, danach aber erstaunlich lange im Celler Raum auftrat, unter anderem beim
Altstadtfest. Ich war der
Gitarrist und Sänger. So richtig "losgehen" wollte es aber mit dieser
Formation nicht.

1996 : Als eine andere Hermannsburger Band namens "B.A.R." einen Bassisten suchte,
schlug ich zu. Von 1997 bis zur Auflösung der Band im Jahre 2001 war ich Bassist und Sänger
dieser Formation. Was zunächst als reine Coverband begann, entwickelte sich im Laufe der
Zeit zu einer Gruppe mit eigener, unverkennbarer Note. Spezialität der Band waren schließlich
bekannte Rockklassiker mit eigenen, frechen deutschen Texten. Später kamen auch ein paar
eigene Songs mit ins Programm. 


Von links nach rechts: Uwe Loch (Gitarre), Kalle Wienberg (Drums) und Matthias Reich (Bass, Gesang)
beim X-mas Rock 2000 in Celle

2001 : B.A.R. wurde im Herbst 2001 aufgelöst, irgendwie vertrugen sich die vielen Auftritte nicht
mehr mit den vielen Dienstreisen. Mit meinen Nachbarinnen Christiane Opitz und Petra
Neuendorff und Kumpel Thomas Peters entstand in meinem kleinen Home Recording Studio
Ende 2001 der Titel
"Radio Baven", der am 6.12.2001 in der Sendung "Musik von Nebenan"
auf
Radio21 vorgestellt wurde.

2003 traf ich Armin Blecks aus Soltau. Armin ist Drummer und  hat sich ein kleines (aber feines!)
Tonstudio eingerichtet. Wir beschlossen, in seinem "Blexmix" Studio zusammen ein paar Songs
einzuspielen.


Bei der Arbeit mit Armin Blecks in seinem Blexmix Studio

2004 : Einen bemerkenswerten Live-Auftritt hatte ich auf einer Dienstreise in Houston, Texas. Die
Party war zu Ende und der Wirt wollte endlich die Kneipe schließen. Also ließ er mich auf die Bühne
klettern, um die letzten Nachteulen mit einer herzzerreißenden Version von "Yellow Submarine" zu
vertreiben.
Ein kleiner Auftritt für die Menschheit, aber ein Riesen-Spaß für mich und die letzten noch
anwesenden Kollegen.

                  
Links: Kurzauftritt im Januar 2004 in einer Bar in Texas. Rechts: Cover des Songs "Kleiner Stern"

2005 : Der Song "Kleiner Stern" mit der Sängerin Kathleen, wurde Mitte 2005fertig. Wir
schickten ihn zum NDR und hatten Glück: am 7. September wurde der Song in der Sendung
"Soundcheck" im Radio vorgestellt.

Seit 2006 wohne ich in Freiberg (bei Dresden) und mache in meinem kleinen Home
Recording Studio unter dem Künstlernamen "
Ritchie Reich" weiter kleine Eigenproduktionen.

2009 entstand mein erstes kleines Musik-Video, der Chicken Boogie. Klickt
das Huhn  an, dann könnt ihr es sehen! Viel Spaß beim Gucken.

2010: die Bühne lockt wieder! Die neue Band heißt "Jung & Reich". Flo Engert zupft den
Bass, Lucas Jahn klopft die Trommeln und ich klimpere auf der Gitarre und röhre dazu. Das
erste Konzert fand am 18. Mai auf dem Uni Campus der TU Bergakademie Freiberg statt.
Wenn ihr auf das Bild klickt, könnt ihr einen Ausschnitt aus dem Programm sehen.


"Jung & Reich". Von rechts: Flo Engert, Lucas Jahn und Ritchie Reich


Das beste Publikum der Welt (18. Mai 2010)

Wer möchte, findet meine Musik im Internet unter http://ritchie_reich.myownmusic.de. Viel Spaß bei Hören!

Und hier findet ihr "Susis Minirock" oder "Ganz egal" in der aktuellen Version  von "Jung und Reich"