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Die regenerativen Quellen,
die wir bisher nutzen können, decken noch
nicht einmal ein Drittel unseres Energiebedarfs ab. Über zwei Drittel der
Energie,
die wir verbrauchen, werden von fossilen Brennstoffen, also von Kohle, Öl und
Gas
gewonnen.
Das wird sich auch in den
kommenden Jahrzehnten nicht deutlich ändern. Alternative
Energiequellen werden zwar weiter ausgebaut werden, der Weltenergiebedarf wird
aber gleichzeitig noch schneller ansteigen. Und so wird wahrscheinlich auch im
Jahr
2050 noch immer der weitaus größte Teil unseres Energiebedarfs aus Kohle, Öl und
Gas gedeckt werden müssen.
Das ist aber leichter gesagt,
als getan. Die leicht zugänglichen Ölquellen sind ja schon
weitgehend erschöpft und deshalb wird es allmählich
immer schwieriger, die nötigen
Mengen, die wir zum Erhalt
unseres
Lebensstandards brauchen, aufzufinden und
wirtschaftlich sinnvoll und umweltfreundlich zu fördern und zu nutzen.
Heute wird eine Öllagerstätte
als "leer" bezeichnet, wenn gerade mal das erste Drittel
des Öls gefördert worden ist. Die verbleibenden zwei Drittel werden als
unlösbarer
"Schmutz" am unterirdischen Gestein zurück gelassen. In Zukunft werden wir uns
überlegen müssen, wie man den Nutzungsgrad der Lagerstätten deutlich steigern
kann. Um diese Aufgabe zu lösen,
brauchen wir die
besten
Ingenieure und
Wissenschaftler!!!
Ich möchte bei der Suche und Ausbildung dieser Spezialisten helfen. Dazu
unterrichte
ich an der Technischen Universität
Bergakademie Freiberg das Fach Tief-
bohrtechnik. Zusammen mit meinem Kollegen Prof. Dr. Mohammed Amro (Professor
für Lagerstätten-, Förder- und Speichertechnik) bilden wir
Erdöl-Ingenieure aus, die
als "Petroleum Engineers" weltweit auf Öl- und
Gassuche
gehen. Dieser Studiengang
wird in Deutschland nur in Clausthal (Niedersachsen) und Freiberg (Sachsen)
ange-
boten. Die Berufsaussichten für die Absolventen sind geradezu hervorragend -
Energie wird schließlich immer gebraucht!
Näheres zum Studium oder zu
unserem Institut findet
man auf meiner
Dienst-Homepage oder auf der
Homepage
des
Instituts
für Bohrtechnik und Fluidbergbau.
Wer auf das folgende Bild
klickt, kann sich unsere Instituts-Hymne anhören und
ansehen.

Liebe Freiberger Studenten:
falls ihr euch zufällig hier auf diese Seite
verirrt haben solltet, dann guckt doch bitte bei Gelegenheit auch mal bei
http://www.meinprof.de/unis/sachsen/tu-freiberg vorbei und bewertet eure
Profs!
Danke!

Ca. 1994 irgendwo in Wyoming, USA auf einem Bohrturm

Links: das so genannte "Richtbohren" aus meinem Buch "Die
faszinierende Welt der
Bohrtechnik". Rechts: ich auf einer Bohrung in der Sahara
Leider wissen die meisten
Menschen wenig oder gar nichts darüber, wie Öl und
Gas gesucht, gefunden und gefördert wird. Deshalb habe ich ein leicht
verständliches
Buch über das Thema geschrieben, das sich vor allem an junge Menschen richtet.
Es heißt "Auf
Jagd im Untergrund" und beschreibt
auf 168 Seiten,
die mit vielen Bildern und selbst gezeichneten Cartoons garniert sind, die
spannende
Welt der Tiefbohrtechnik. Dieses Buch versteht wirklich jeder!
Ein Muss für alle High Tech-Fans und jeden, der irgendwie mit der Öl- und
Gasindustrie
zu tun hat.
Wenn Sie mehr über das Buch
wissen wollen, klicken Sie es an!

Im Mai 2010 ereignete sich
die große Ölpest im Golf von Mexiko, nachdem die
Bohrinsel Deepwater Horizon (Transocean) auf einer BP Bohrung verunglückte
und später sank. Hier finden Sie eine Auswahl an
Presse-, Funk- und Fernseh-
beiträgen, die sich mit dem Thema befassen.
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